17.7.2011 - 2.Platz in Meckenbeuren

Auf de schwäbsche Eisebahne gibt's gar viele Haltstatione,
Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach!

Rulla, rulla, rullala, rulla, rulla, rullala,
Schtuegart, Ulm und Biberach, Mekkebeure, Durlesbach!

Unsere erste Haltestation beim Turnier in Meckenbeuren war der TSV Rohr, dem wir ein 2:2 Unentschieden abtrotzten.


Eine Station weiter machten wir beim SV Erlenmoos halt. Die Erlenmooser waren freundlich und luden uns zu einem 3:0 Sieg ein. So dampfte der SVN-Zug weiter und machte halt beim SV Oberteuringen.

Chance auf Chance wurde vom SVN vergeben, bis wir quasi in letzter Sekunde endlich den verdienten 1:0 Siegtreffer nur noch über die Linie hätten schieben müssen. Aber die etwas arrogant rüberkommende Schiedsrichterin hatte wohl etwas gegen den SVN und pfiff das Spiel zum Erstaunen aller Beteiligten einfach vorher ab. Jetzt war Alarm in Meckenbeuren. Aber alles Wutschnauben half natürlich nicht den vorschnellen Schlusspfiff der "lady in red" ungeschehen zu machen, wirkte aber enorm blutdrucksenkend. In solchen Situationen muss man sich auch einmal etwas Luft verschaffen dürfen.

Und der unbedachte Pfiff der Schiedsrichterin sollte noch Folgen haben. Denn der SV Nufringen war nun nicht der schon sicher geglaubte Gruppenerste, sondern lag punkt- und torgleich mit dem TSV Rohr gleichauf. Der Gruppensieg musste also unnötigerweise über ein Elfmeterschießen ermittelt werden. Gott sei dank hatte der Fußballgott, der es übrigens an diesem Sonntagnachmittag wie aus Kübeln regnen ließ, ein Einsehen. Der SVN setzte sich bei diesem außerplanmäßigen Halt knapp mit einem Treffer Unterschied gegen den TSV Rohr durch und stand damit im Endspiel.

Jetzt war am Himmel kein Halten mehr. Petrus öffnete alle Schleusen und das Meckenbeurer Sportgelände verwandelte sich in einen Wasserpark aller erster Sahne. Wären wir im Synchronschwimmen angetreten hätte man von idealen Bedingung sprechen können, aber so...

Schon bis auf die Knochen durchnässt traten wir zum Finale gegen den Gastgeber aus Meckenbeuren an. Trotz überlegenem Spiel der Nufringer gelang uns leider kein Treffer. Dann war plötzlich Endstation, denn die einzige gefährliche Spitze des TSV Meckenbeuren setzte sich im Alleingang durch und markierte den 1:0 Siegtreffer für die Gastgeber.

Dafür, dass nach zwei Nächten fast ohne Schlaf (Rundenabschluss am Bodensee) im Vorfeld eigentlich kaum noch jemand Bock auf dieses Turnier hatte, schlugen wir uns hervorragend. Der Appetit kommt eben beim Essen und bei uns kam die Spielfreude während des Turniers. Mit wirklich tollen Spielzügen konnten wir einmal mehr unsere Klasse unter Beweis stellen und das hat schlussendlich allen Beteiligten dann doch wieder einen riesigen Spaß gemacht.

Mit diesem gelungenen Saisonabschluss verabschieden sich die D1-Junioren in die verdiente Sommerpause.

Euer Trainerteam

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